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Einladung zur Buchvorstellung: "Der Irrweg der Volksgesetzgebung"

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2016, stellt Prof. Dr. Frank Decker sein neues Buch "Der Irrweg der Volksgesetzgebung. Eine Streitschrift" in Bonn vor. Zu der Vorstellung mit anschließendem Gespräch mit Dr. Michael Efler wird herzlich eingeladen.

Brauchen wir mehr Demokratie? Und falls ja, in welcher Form? Befürworter und Gegner der direkten Demokratie orientieren sich in Deutschland beide am Modell einer „Volksgesetzgebung“. In allen Bundesländern sind heute Verfahren einer Volksgesetzgebung vorgesehen. Die Befürworter wollen sie ins Grundgesetz einführen.

Doch taugt das Modell, um die Krise der repräsentativen
Institutionen zu beheben? Nein, schreibt Prof. Dr. Frank Decker in seinem soeben erschienen Buch. Das Modell der Volksgesetzgebung blockiert eine zielführende Debatte um die Einführung von Plebisziten auf Bundesebene. Denn im Bund kommen nur solche Formen direkter Demokratie in Frage, die den Vorrang des Bundestags als Gesetzgeber unangetastet lassen.

Diese Position diskutiert Frank Decker kontrovers mit Michael Efler, einem Befürworter der Volksgesetzgebung.

Veranstaltungsinformationen

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 26. Oktober 2016, ab 19:00 Uhr in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, Godesberger Allee 149, statt.

Anmeldungen sind per E-Mail an barbara.mojza@fes.de möglich.

Veranstaltungsflyer herunterladen (341 KB)

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