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Aktuelles

 

Podiumsdiskussion
Chinas neue Seidenstraße - Chancen und Herausforderungen für Europa
Dienstag, 19. Juni 2018, 19:30 Uhr, Universitätsclub Bonn

Mit einem Impulsvortrag von Botschafter a.D. Dr. Volker Stanzel
Außerdem auf dem Podium:
- Professor Dr. Xuewu Gu, Universität Bonn
- Professor Dr. Jörn-Carten Gottwald, Ruhr-Universität Bochum
- Professorin Dr. Dr. Nele Noesselt, Universität Duisburg-Essen
- Professor Dr. Markus Taube, Universität Duisburg-Essen
Moderiert von Professor Dr. Tilman Mayer, Universität Bonn

 

Flyer zum download

 

 

 

 


Prof. Dr. Tilman Mayer ist seit dem 01.10.2017  neuer Präsident des Internationalen Club La Redoute Bonn e.V. und tritt die Nachfolge von Alexandra Graffin Lambsdorff an.


jüngste Veröffentlichungen

Für den Politologen Tilman Mayer sind die Jamaika-Sondierungen auch an der fehlenden Leitidee gescheitert: Man habe keine "liberal-konservativ-ökologische Moderne" angepeilt. Ein solches Konzept zu präsentieren, hätte er von der Kanzlerin erwartet.

 

Die Welle der totalitären Bewegungen, die mit der russischen Oktoberrevolution von 1917 in Gang kam, wurde erst mit den sanften Revolutionen von 1989 gebrochen. Doch Freiheit haben wir nie auf sicher.

 

Über Bonn hinaus weisen viele Spuren aus Vergangenheit und Gegenwart. Anliegen dieses Bandes ist es, sie sichtbar zu machen, ihrer Herkunft, Wirkung und möglichen Zukunft nachzugehen. Aus den unterschiedlichsten Mosaiksteinen, die in diesem Band versammelt sind, setzt sich so ein überaus vielfältiges Bild nicht nur der Stadt Bonn, sondern auch der Rolle Bonns in der deutschen Geschichte zusammen.

339 S., 2017
Print <978-3-8487-4422-0>

Pressemitteilung der Universität

 

 

 

 

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Das kurze 20. Jahrhundert ist im St. Petersburg des Roten Oktober 1917 entstanden und endete mit der Friedlichen Revolution in Deutschland. Dazwischen entfaltete sich der Kommunismus – gescheitert in Theorie und Praxis – allzu nachhaltig und geschichtsträchtig auch in Deutschland. Anlass, die Auswirkungen und Zumutungen – nicht nur für Russen und Deutsche – nachzuzeichnen und kritisch zu bedenken. In der Geschichte des Kommunismus spielt Deutschland, nicht nur wegen Marx und Engels, eine große Rolle.

Die Revolutionserwartungen richteten sich Anfang der 1920er Jahre auch stark auf Deutschland. „Weimar“ wurde durch die KPD erodiert. Der Stalinismus hat zur Teilung Deutschlands beigetragen. Die DDR lebte vom Schutz der KPdSU. Wie wird in Russland heute zurückgeblickt? Was wurde aus den „sozialistischen Nationen“? Ist eine Geschichte der Kollaboration zu schreiben? Spielt die sowjetische Dissidenz in der Literatur eine Rolle? Fragen stellen sich viele – der vorliegende Band versucht einige Antworten auf sie zu geben.

286 S., 2017

Print <978-3-8487-4155-7>

 

2017

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Im Zentrum der Enzyklopädie steht die Frage, ob und inwieweit Europa im Zeitalter der Globalität durch Kontinuität und Wandel Referenzrahmen für Begriffsbildungen, Symbolisierungen und Sinndeutungen in den Geistes- und Kulturwissenschaften bleibt. Angesichts weltweiter Diskurse zur Globalität wird exemplarisch nach den Konsequenzen des global turn für den seit der Aufklärung erhobenen Anspruch Europas auf geistes- und kulturwissenschaftliche Deutungshoheit gefragt. Bezogen auf die geistes- und kulturwissenschaftliche Perspektive lautet die Kernfrage der Enzyklopädie: Wie verändert Globalität Europa und wie verändert Europa die Globalität? Grundsätzlich und am Beispiel wichtiger Sachverhalte und Begriffe aus den Lebenssphären des Menschen untersuchen mehr als einhundert Professoren der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wie der global turn die geistes- und kulturwissenschaftliche Begriffsbildung prägt. Die Bonner Enzyklopädie der Globalität bietet weitreichende Denkanstöße zu der Frage, ob und auf welche Weise europäische Deutungsmuster und Begriffsbestimmungen durch Kontinuität und Wandel im Zeichen der Globalität universell bedeutsam bleiben.

1627 Seiten, in 2 Bänden, 2017

Print: <978-3-658-13818-9>
E-Book: <978-3-658-13819-6>

 

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Die Gesellschaft für Deutschlandforschung begeht im Jahr 2018 ihr 40-jähriges Bestehen. Mit einer Dokumentation, die Etappen der Forschung seit 1978 markiert, soll Bilanz gezogen werden. So kommen Vor- wie Geleitworte zur Geltung, aber vor allem werden zentrale Themen der DDR-Forschung rekapituliert: Militärwesen, Staatssicherheit, deutsche Frage, Wissenschaftsgeschichte, Stellung der DDR im Sowjetblock u.a.m. Nach der Wiedervereinigung werden desgleichen kritische Themen aufgegriffen, etwa Hypotheken des gescheiterten Sozialismus, die Stasi-Aufarbeitung, Vergangenheitsbewältigung, Totalitarismusfragen, Oppositionelle in der DDR.

Eingeleitet wird der Band durch zwei große Aufsätze des Vorsitzenden der GfD, einmal zur Deutschlandpolitik 1949–89, sowie zu den seiner Ansicht nach feststellbaren Teilungsspuren und zur Deutschlandforschung nach 1990 beziehungsweise im 21. Jahrhundert. Das Zusammenwachsen von Ost und West ist auch nach Jahrzehnten ein Aufmerksamkeit und Handlungswille einfordernder Prozess.

706 Seiten, 2017

Print: <978-3-428-13605-6> 
E-book: <978-3-428-53605-4> 


 

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Demografische Erkenntnisse, vorgetragen von einigen der namhaftesten Vertreter aus der Bevölkerungswissenschaft, fundieren die Grundkenntnisse von Sozial- und Wirtschaftswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft. Das Buch ist ein Plädoyer für eine noch stärkere Beachtung der Demografie in der Politik. Es reflektiert dabei sechs Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Demografie zwischen den Jahren 2010 und 2016.Der demografische Wandel ist sicherlich nicht unser Schicksal, aber er erfasst uns alle. Weder kann man sich dem Umbruch der ganzen Gesellschaft noch den Veränderungen im Mikroprozess der Familie entziehen. Die elementaren Veränderungsprozesse haben gesellschaftliche wie politische Folgewirkungen.

599 Seiten, 2017

Print: <978-3-658-13165-4>
E-Book: <978-3-658-13166-1>

 

 

 

2016

      In der Mitte

In den Jahren 2014 und 2015 konnte man auf 25 Jahre Wiedervereinigung zurückschauen – Deutschlandforschung aktuell: So zum Beispiel den Euro analysieren, dessen Karriere – aller Dementi zum Trotz – mit der Wiedervereinigung zu tun hat. Feststellen, dass auf Deutschland eine kohäsive Aufgabe zukommt, von der Mitte aus für den Zusammenhalt in Europa zu sorgen. Erwartungen richten sich auch nach der Bonn-Ära – aus der die Wiedervereinigung hervorging und die von ihr gemanagt wurde! – auf die »Berliner Republik«, die jedenfalls unter besseren Auspizien existiert als die wortähnliche »Weimarer Republik«. Und aus österreichischer, Wiener Perspektive erklärt zu bekommen, warum Berlin nicht Bonn ist, ist apart. Sachsen z. B. ist ein Bundesland, das eine leistungs- und konkurrenzfähige Region wurde. Welches geschichtspolitische Selbstverständnis gibt es im »neuen Deutschland«? Und abschließend wird aus Perspektiven dreier Länder eruiert, wie im 25-Jahre-Zeitraum retrospektiv wie prospektiv Neues zu Tage gefördert wurde. 

189 Seiten, 2016

Print: <978-3-428-14889-9> € 79,90
E-Book: <978-3-428-54889-7> € 71,90 

 

 

2015

Buchpräsentation "Der Monolith", 5. März 2015 in Berlin

Der Monolith Buchpräsentation

mit Bundeminister Peter Altmaier, Prof. Peter Brandt, Jacqueline Boysen

 

 

Der Monolith

gebunden, mit Schutzumschlag
ca. 368 Seiten
€ 24,00 (D) 
ISBN 978-3-95510-089-6

mit einem Vorwort von Peter Altmaier

Wie viel Bismarck steckt im 21. Jahrhundert? Oder: Dürfen wir Bismarck ignorieren?

Am 1. April 2015 würde Bismarck 200. Anlass, kritisch
Bilanz zu ziehen. Zehn namhafte Wissenschaftler
untersuchen, inwieweit sein Erbe die politische Landschaft
bis heute beeinflusst hat. Wie kann man zum
Beispiel erklären, dass das Bismarck-Reich seine
Größe so schnell und gründlich verspielte? War dieses
Verhängnis von Beginn an angelegt, hat es gar mit
Bismarck zu tun? Wie können wir heute in der Mitte
Europas den Ton angeben, ohne anderen Mächten
zu viel zuzumuten? Wie halten wir es mit Russland?
Innenpolitisch: Wie sieht eine zeitangemessene Sozialgesetzgebung aus? Was erwarten wir von einer anspruchsvollen Kanzlerschaft?

In dem vorliegenden Buch wird weder Bismarck-Bashing
betrieben noch eine Bismarck-Begeisterung
kultiviert, sondern reflektiert, was von ihm geblieben
ist. Wir müssen die Größe dieses Staatsmanns anerkennen,
aber uns auch die Schwächen seines Reiches
drastisch vor Augen führen.

Archiv

Artikel und Aufsätze

Buchpraesentation, Foto: Max Malsch
Buchpräsentation mit Tilman Mayer, Thomas Becker, Karl Dietrich Bracher und Rektor Jürgen Fohrmann. Foto: Max Malsch

 

 

Interviews und ähnliche Beiträge

ARD, Tagesschau 14.05.2017: NRW-Wahl: Politikwissenschaftler Tilmann Mayer im Gespräch mit Ellen Ehni

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen

  • 9.-11. März 2016 fand die diesjährige Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD) in Leipzig statt. Dabei hat sich auch der neue Vorstand der DGD konstituiert. Herr Prof. Tilman Mayer wurde in seinem Amt als Präsident der Gesellschaft von Frau Prof. Gabriele Doblhammer, Inhaberin des Lehrstuhls für empirische Sozialforschung und Demografie an der Universität Rostock abgelöst.
 Vorstand DGD
 
  • "Europäische Integration – Wege aus der Staatsschulden- und Währungskrise", Vortragsreihe im Wintersemester 2012/2013 und Sommersemester 2013.
Einen Beitrag über den Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué "Zurück zur Konvergenz - Eine neue Wachstumsstrategie für die Europäische Union" am 23. Mai 2013 finden Sie hier.
 
  • "50 Jahre Mauerbau: Formen des Gedenkens und Erinnerns an die SED-Diktatur", eine Podiumsdiskussion im Haus der Geschichte Bonn, 08.06.2011 / 19:00 Uhr; Veranstalter: Gesellschaft für Deutschlandforschung, Haus der Geschichte, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

 50 Jahre Mauerbau

Es diskutierten Prof. Dr. Arnulf Baring, Publizist und Historiker, Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident Haus der Geschichte, Dr. Ulrich Mählert, Leiter Arbeitsbereich Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung, Prof. Dr. Manfred Wilke, Zeithistoriker. Die Moderation oblag Prof. Dr. Dominik Geppert vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Das Podiumsgespräch fand im Rahmen einer Vortragsreihe statt, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert worden ist.

Einen TV-Beitrag über die Veranstaltung finden Sie hier.

 

Zur Diskussion um die Demografiestrategie der Bundesregierung

 

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