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Arbeitskreis "Trauer und Corona"

Der Arbeitskreis „Trauer und Corona“

Gründung und Zielsetzung des Arbeitskreises

Die Idee, einen Arbeitskreis zum Thema Trauer und Corona zu gründen, ist in der Zeit des ersten Lockdowns im März 2020 entstanden. Da hinter den abstrakten Zahlen, die täglich über die Medien verbreitet werden, konkrete Einzelschicksale stecken und die tatsächlichen Auswirkungen der Pandemie häufig erst in der persönlichen Konfrontation mit Sterben, Tod und Trauer bewusst werden, war es den Initiatorinnen Dr. Ursula Engelfried-Rave, Dr. Monika Marose und Eva Kersting wichtig, dieser Problematik ein Forum zu bieten. Verschiedene tradierte Rituale, Symboliken und Auffangmechanismen werden durch die Pandemie verändert oder sogar unmöglich gemacht (Abstand halten, Entfall der Aufbahrung, Teilnahmebeschränkungen bei Bestattungen, etc.), was die ohnehin belastende Situation im Trauerfall noch weiter verschärft. Es müssen deshalb Wege gefunden werden, sorgsam mit Trauernden umzugehen und Trauer- und Abschiedsmöglichkeiten zu schaffen, die sowohl dem Gesundheitsschutz, als auch der persönlichen Betroffenheit gerecht werden. Der Arbeitskreis soll zunächst der Information und dem Austausch über die Situation von Trauernden in Zeiten von Corona dienen, aber dann durch Synergieeffekte und gemeinsame Aktionen zur Verbesserung der Lage von Trauernden beitragen. Geklärt werden sollen Fragen was Organisationen und Personen aus der Pandemie lernen können, wo die „blinden Flecken“ in der Bearbeitung der Pandemie liegen, in welchen Bereichen künftig der Aufmerksamkeitsfokus zu legen ist und nicht zuletzt der Resignation Hoffnung wachsen kann.


Zusammensetzung des Arbeitskreises

Im Arbeitskreis sind derzeit 38 Teilnehmende eingeschrieben. Die Teilnehmenden kommen u.a. aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Sie verteilen sich auf folgende Bereiche:
 

Beruf / Tätigkeit Anzahl
  Bestattung   4
  Hospiz   4
  Lehramt   2
  Management Handwerk / Versicherung   2
  Palliativ Care   4
  Pflege   2
  Seelsorge   4
  Trauerbegleitung freiberuflich   4
  Wissenschaft   10
  Studierende   6
  Teilnehmende insgesamt   42


Kontakt, Informationen und Gesamtverantwortung

Die Mitglieder des Arbeitskreises treffen sich einmal im Monat zu einer einstündigen, digitalen Sitzung. Jeweils ein Mitglied berichtet über die Situation bezüglich Trauer und Corona in seinem Arbeitsfeld, anschließend findet eine Aussprache statt. Die Sitzungen werden jeweils von Studierenden protokolliert. Der Arbeitskreis ist auch im Hinblick auf die individuellen Arbeitsbelastungen der Teilnehmenden offen ausgerichtet. Interessenten sind jederzeit willkommen.
Dr. Ursula Engelfried-Rave
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Förderer

Der Arbeitskreis Trauer und Corona gehört zum Projekt Trauerbegleitung am Arbeitsplatz des Lehrstuhls Kultursoziologie von Prof. Dr. Clemens Albrecht und wird von der Stiftung Deutsche Bestattungskultur finanziell gefördert.
 

 

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