Sie sind hier: Startseite Personal Prof. Dr. Clemens Albrecht Forschung Urbane Esskulturen und integrative Praktiken

Urbane Esskulturen und integrative Praktiken

in Bad Godesberg

 

 

 

 

 

Essen verbindet Menschen. Gemeinsame Mahlzeiten gehören seit jeher zum Gastrecht. Über Speisen kann man den Zugang zu anderen Kulturen finden.

Essen trennt aber auch Menschen. Was die einen gerne verspeisen, verabscheuen die anderen, und mit einigen möchte man nicht an einem Tisch sitzen.

Esskulturen können deshalb bei Migrations- und Integrationsprozessen eine wichtige Rolle spielen, aber auch bei der Segregation, der Absonderung besonderer Milieus, bis hin zur Ausbildung von  „Parallelgesellschaften“.

Die empirische Lokalstudie zum Thema „Urbane Esskulturen und integrative Praktiken“ erforscht in dem durch heterogene Migration geprägten Stadtbezirks Bad Godesberg die Rolle der Esskultur als Integrations- und Segregationsfaktor. Dazu wird ein „Stadtplan der Esskulturen“ erarbeitet, in dem die lokale Gastronomie unterschiedlicher Herkunft sichtbar wird. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Verhältnis zwischen migrationsbedingter kulinarischer Vielfalt und einer global vereinheitlichenden fast-food-Kultur. Erhoben wird, wer wo essen geht – und wo nicht.

Das Bonner Projekt ist Teil des Verbundprojektes „Esskulturen. Objekte, Praktiken, Semantiken“ im Rahmen des BMBF-Projektrahmens „Die Sprache der Dinge“. Beteiligt sind die Universität Koblenz-Landau, die Universität Bonn sowie das Landesmuseum Koblenz. Das Projekt ist im September 2018 gestartet und hat eine dreijährige Laufzeit.

 

 

Kontakt

Mila Brill M.A.

Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Tel.: 0228 73 9826

 

 

 

Artikelaktionen