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Zur Person

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Prof. Dr. Grit Straßenberger

Diplom-Sozialwissenschaftlerin, geboren 1970 in Berlin. 1990 – 1997 Studium der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1997 Diplomprüfung. 1998 – 2001 Promotionsstipendiatin der Heinrich Böll Stiftung;2004 Promotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer politiktheoretischen Dissertation über narrativ-hermeneutische Ansätze in der politischen Theorie.

2003 – 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Eliten-Integration“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2005 – 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrbereich „Didaktik der politischen Bildung“ der Universität Potsdam. 2006 – 2013 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl „Theorie der Politik“ des Instituts für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. 2009 und 2012 Vertretungsprofessur für das Fachgebiet „Politische Theorien“ an der Universität Kassel. 2012 – 2013 Vertretungsprofessur für das Fachgebiet „Theorie der Politik“ am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

2013 Habilitation durch die Philosophische Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Schrift „Politische Führung. Zu einem Dilemma der modernen Demokratietheorie“. 2014 – 2015 Privatdozentin am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Seit Oktober 2015 Professorin für Politische Wissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn.

 Forschungsschwerpunkte

  • Politische Theorie und Ideengeschichte
  • Demokratietheorie und Zivilgesellschaftsforschung
  • Führungs- und Elitentheorie
  • Performative Konzeptionen des Politischen
 

Kontakt und Information zur Sprechstunde finden Sie hier

Publikationen

Monographien

  • Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte (zus. mit Herfried Münkler), München (Verlag C.H. Beck) 2016 (2. Aufl. 2020).
  • Hannah Arendt zur Einführung, Hamburg (Junius) 2015 (2., überarb. Aufl. 2018).
  • Politische Führung. Zu einem Dilemma der modernen Demokratietheorie, Habilitationsschrift 2013.
  • Über das Narrative in der politischen Theorie, Berlin (Akademie Verlag) 2005.

 

Herausgeberschaften

  • Staatserzählungen. Die Deutschen und ihre politische Ordnung, Berlin (Rowohlt Berlin Verlag) 2018 (zus. mit Felix Wassermann).
  • Führen und Folgen. Autorität in der Demokratie, Schwerpunktheft Mittelweg 36, Jg. 27, H. 6, 2018 (zus. mit Christoph Michael)
  • Deutschlands Eliten im Wandel (zus. mit Herfried Münkler und Matthias Bohlender), Frankfurt am Main (Campus Verlag) 2006.
  • Hannah Arendt verstehen, Zusammenstellung eines Nebenschwerpunktes zu Hannah Arendt, in: Berli­ner Debatte Initial, Jg. 10, H. 6, 1999.

 

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden 

  • Kapitalismusanalysen und elitentheoretische Begründungszusammenhänge der Konkurrenz-Demokratie bei Joseph A. Schumpeter, in: Soziale Demokratie und Kapitalismus. Die Weimarer Republik im Vergleich, hg. von Detlef Lehnert, Berlin: Metropol Verlag 2019, S. 307-331. 

  • Stabilität – ein (un)demokratisches Versprechen?, in: Eine Weltordnung für die Welt? Universalismus in Geschichte und Gegenwart, hg. von Peter Geiss, Dominik Geppert und Julia Reuschenbach, Baden-Baden: Nomos 2019, S. 81-112 (zus. mit Eva Hausteiner).

  • „Männer machen Politik“ – Wilhelm Hennis’ politische Führungslehre, in: Von der Bonner zur Berliner Republik. Politik im Spiegel praktischer Wissenschaft. Festschrift für Tilman Mayer, hg. von Lutz Haarmann, Robert Meyer und Julia Reuschenbach, Baden-Baden (Nomos) 2018, S. 127-138.
  • Wie viel Elite verträgt die Demokratie? Über die populistische Kritik am „Establishment“, in: Staatserzählungen. Die Deutschen und ihre politische Ordnung, Berlin (Rowohlt Berlin Verlag) 2018, hg. von Grit Straßenberger und Felix Wassermann, S. 222-254 (zus. mit Felix Wassermann).

  • Agonale oder agonistische Demokratie? Zur Konfliktfähigkeit liberaldemokratischer Ordnungen, in: Neutestamentliche Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung. Studien im Anschluss an Eckart Reinmuth, hg. von Stefan Alkier und Christfried Böttrich, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2017, S. 103-120.

  • "Linkspopulismus als Gegengift? Zur Kritik der radikal-pluralistischen Demokratietheorie, in: Mittelweg 36, Jg. 25, Heft 6/2016, S. 36-55.

  • „Demokratie ohne Demokraten“. Ralf Dahrendorf über das Führungsproblem in der „Post-Demokratie“, in: Politische Theorie und Gesellschaftstheorie – Zwischen Erneuerung und Ernüchterung, hrsg. von Michael Haus und Sybille De La Rosa, Baden-Baden 2016, S. 195-218.

  • Constitutio libertatis: Über die Macht gegenseitigen Versprechens, in: Verfassungsidee und Verfassungspolitik, hrsg. von Marcus Llanque und Daniel Schulz, Oldenbourg 2015, S. 97-115.

  • Für einen konfliktiven Liberalismus. Chantal Mouffes Verteidigung der liberalen Demokratie (zus. mit Vincent Rzepka), in: Zeitschrift für Politische Theorie, Jg. 5, Heft 2/2014, S. 217-233.

  • Autorität in der Demokratie. Zur republikanischen Rezeption des römischen auctoritas-Konzepts bei Hannah Arendt, in: Zeitschrift für Politische Theorie, Jg. 5, Heft 1/2014, S. 67-82.

  • Autorität: Herrschaft ohne Zwang – Anerkennung ohne Deliberation, in: Berliner Journal für Soziologie, 2013, Heft 23, S. 494-509.

  • Politische Führung bei Robert Michels, Max Weber und Joseph Schumpeter, in: Robert Michels’ So­ziologie des Parteiwesens. Oligarchien und Eliten – die Kehrseiten moderner Demokratie, hrsg. von Harald Bluhm und Skadi Krause, Wiesbaden 2012, S. 192-213.

  • Die Zukunft des Politischen in politiktheoretischer Perspektive, in: Neues Testament und Politische Theorie. Interdisziplinäre Beiträge zur Zukunft des Politischen, hrsg. von Eckart Reinmuth, Stuttgart 2011, S. 26-44.

  • Eliten im Wandel: Die Konsequenzen gesellschaftlicher Umbrüche für das Elite-Konzept, in: Evangelische Elite(n): Trend, Traum oder gute Tradi­tion?, hrsg. von Evangeli­sche Akademie der Nordelbischen Kirche, Tagungsdokumentation 1/2011.

  • Konsens und Konflikt. Hannah Arendts Umdeutung des uomo virtuoso, in: Ideenpolitik. Geschichtliche Konstellationen und gegenwärtige Konflikte, hrsg. von Harald Bluhm, Karsten Fischer und Marcus Llanque, Berlin 2011, S. 297-316.

  • Das Literarische und das Politische: Narrativistische Dimensionen politischer Theorie, in: Politische Horizonte des Neuen Testaments, hrsg. von Eckart Reinmuth, Darmstadt 2010, S. 119-143.

  • Mitleid und Gerechtigkeit. Martha Nussbaums anthropologische Begründung von Gerechtig­keitsnor­men, in: Politische Anthropologie. Chancen und Grenzen anthropologischer Begründungsmuster, hrsg. von Dirk Jörke und Bernd Ladwig, Baden-Baden 2009, S. 129-147.

  • Das Leistungsprofil politischer Eliten in der Mediendemokratie, in: TRANS- Internetzeitschrift für Kulturwissenschaften, H. 17, September 2008.

  • Was das Fach zusammenhält. Die Bedeutung der Politischen Theorie und Ideengeschichte für die Politikwissenschaft (zus. mit Herfried Münkler), in: Politische Theorie und Politikwissenschaft, hrsg. von Hubertus Buchstein und Gerhard Göhler, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2007, S. 45-79 .

  • Politik zwischen Freiheitsgewinn und Enttäuschungserfahrung. Zu den Kompensations-leistungen von politischer Theorie bei Hannah Arendt, in: Dichterisch denken. Hannah Arendt und die Künste, hrsg. von Wolfgang Heuer und Irmela von der Lühe, Göttingen 2007, S. 227-242.

  • Partikulare Erfahrungen und normative Urteile: Wege kommunikativer Universalisierung bei Martha Nussbaum und Michael Walzer, in: Erfahrung als Argument. Zur Renaissance eines ideengeschichtli­chen Grundbegriffs, hrsg. von André Brodocz, Baden-Baden 2007, S. 137-152.

  • Elitenproblematik und Berliner Republik (zus. mit Harald Bluhm), in: Berichte und Abhandlungen, Bd. 11, hrsg. von Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin 2006, S. 315-346.

  • Einleitung (zus. mit Herfried Münkler und Matthias Bohlender), in: Deutschlands Eliten im Wandel, hrsg. von Herfried Münkler, Grit Straßenberger und Matthias Bohlender, Frankfurt am Main 2006, S. 11-21.

  • Elitendebatten in der Bundesrepublik (zus. mit Harald Bluhm), in: Deutschlands Eliten im Wandel, hrsg. von Herfried Münkler, Grit Straßenberger und Matthias Bohlender, Frankfurt am Main 2006, S. 125-145.

  • Neoaristotelismus und narrativistische Wendungen politischer Theorie. Hannah Arendt, Michael Walzer und Martha Craven Nussbaum, in: Politische Ideengeschichte im 20. Jahrhundert. Konzepte und Kritik, hrsg. von Harald Bluhm und Jürgen Gebhardt, Baden-Baden 2006, S. 155-180.

  • Die politische Theorie des Neoaristotelismus: Martha Craven Nussbaum, in: Politische Theorien der Gegenwart II: Eine Einführung, 2. Auflage, hrsg. von André Brodocz und Gary S. Schaal, Opladen 2006, S. 149-188.

  • Gesellschaftliche Integration und Fragmentierung. Paradoxien des Gemeinsinns in Tocquevilles „Demo­kratie in Amerika“, in: Berliner Debatte Initial, Jg. 16, Heft 6, 2005, S. 83-93.

  • Am Anfang war Homer, in: Hannah Arendt Newsletter, Heft 4, 2001.

  • Die poetische Urteilskraft im politischen Verstehenskonzept Hannah Arendts, in: Berliner Debatte Initial, Jg. 10, Heft 6, 1999, S. 73-83.

 

Handbuchartikel

  • Martha Craven Nussbaum und das kommunitaristische Denken, in: Handbuch Kommunitarismus, hg. von Walter Reese-Schäfer, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien 2019 (i.E.).

  • Kritik oder Radikalisierung des Liberalismus, in: Handbuch Radikale Demokratietheorie, hg. von Dagmar Comtesse, Oliver Flügel-Martinsen, Franziska Martinsen und Martin Nonhoff, Berlin: Suhrkamp 2019, S. 730-745.

  • Politikwissenschaftliche Zugänge zur Ideengeschichte, in: Handbuch Politische Ideengeschichte. Zugänge – Methoden – Strömungen, hg. von Samuel Salzborn, Stuttgart: Metzler Verlag 2018, S. 2-8.

  • Demokratie und das Politische, in: Arendt-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. von Wolfgang Heuer, Bernd Heiter und Stefanie Rosenmüller, Stuttgart/Weimar: Verlag J. B. Metzler 2011, S. 347-352.

  • Republikanismus, in: Arendt-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. von Wolfgang Heuer, Bernd Heiter und Stefanie Rosenmüller, Stuttgart/Weimar: Verlag J. B. Metzler 2011, S. 377-382.

 

Rezensionen und kleinere Publikationen

  • Rezension zu „Hannah Arendt / Dolf Sternberger: ‚Ich bin Dir halt ein bisschen zu revolutionär’. Briefwechsel 1946 bis 1975“, hg. von Udo Bermbach, Berlin: Rowohlt Berlin 2019 (477 S.), in Soziopolis, 31.10.2019, https://www.soziopolis.de/lesen/buecher/artikel/freundschaft-mit-gefaelle/.

  • Wie liberal ist der Capabilities Approach? Cornelia Mügge und Katja Winkler kommen zu unterschiedlichen Bewertungen. Rezension zu: Cornelia Mügge (2017): Menschenrechte, Geschlecht, Religion. Das Problem der Universalität und der Fähigkeitenansatz von Martha Nussbaum, Bielefeld:Transcript; Katja Winkler (2016): Semantiken der Befähigung. Die Rezeption desCapabilities Approach in der theologischen Sozialethik, Baden-Baden: Nomos, in: Ethik und Gesellschaft 1/2019, http://www.ethik-und-gesellschaft.de/ojs/index.php/eug/article/view/1-2019-rez-8

  • „Jenseits von Hierarchie und Herrschaft“ – Rezension zu „Wie männlich ist Autorität? Feministische Kritik und Aneignung“ von Hilge Landwehr und Catherine Newark (Hg), Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag 2018, in: Soziopolis, 27.02.2019, https://www.soziopolis.de/lesen/buecher/artikel/jenseits-von-hierarchie-und-herrschaft/. 

  • „Demokratie ohne Stabilität? – Debattenbeitrag zu „Demokratischer Symbolismus. Eine Theorie der Demokratie“ von Emanuel Richter, Berlin: Suhrkamp 2016, in: theorieblog, 18. April 2018,  https://www.theorieblog.de/index.php/2018/04/e-richter-buchforum-3-demokratie-ohne-stabilitaet/.

  • Rezension zu „Eliten und Systemwechsel. Die Rolle der sozialistischen Parteiführungen im Demokratisierungsprozess“ von Tom Thieme, Baden-Baden: Nomos 2015, in: Neue Politische Literatur, Jg. 61, Heft 2, 2016, S. 358-359.

  • Rezension zu „Der Verlust politischer Gleichheit. Warum die sinkende Wahlbeteiligung der Demokratie schadet“ von Armin Schäfer, Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag 2015, in: Politische Vierteljahresschrift, Jg. 56, Heft 4, 2015, S. 705-707.

  • Rezension zu „Politische Hermeneutik. Verstehen, Politik und Kritik bei John Dewey und Hannah Arendt“ von Hans-Jörg Sigwart, Würzburg: Könighausen & Neumann 2012, in: Politische Vierteljahresschrift, Jg. 55, Heft 2, 2014, S. 395-397.

  • Elite. Zur Renaissance einer alten Idee, in: Adlershof Journal, März/April 2012, S. 1.

  • Demokratie und das Politische, in: Arendt-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Wolfgang Heuer, Bernd Heiter und Stefanie Rosenmüller, Stuttgart/Weimar 2011, S. 347-352.

  • Republikanismus, in: Arendt-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Wolfgang Heuer, Bernd Heiter und Stefanie Rosenmüller, Stuttgart/Weimar 2011, S. 377-382.

  • Rezension Oliver Hidalgo: Unbehagliche Moderne. Tocqueville und die Frage der Religion in der Politik, Campus Verlag: Frankfurt am Main/New York 2005, in: Politische Vierteljahresschrift, Jg. 47, Heft 3, 2006, S. 477 f.

  • Vom korporatistischen Elitenkartell zur lobbyistischen Interessenvertretung. Ein Literaturbericht, in: Berliner Debatte Initial, Jg. 15, Heft 5/6, 2004, S. 181-192.

 

Forschungsprojekte

 

 

 

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