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Termin: 06.11.2017 Uhrzeit: 18:30 ( s.t. ) - 20:00 ( s.t. ) ( Montag )

Formen und Innovationen demokratischer Partizipation: Ist „anders“ zwingend „besser“?

Workshop
Referent/in: Prof. Dr. Eckhard Jesse; Alexander Trennheuser, Ralf Fücks
Inhalt:

 

Um Anmeldung wird gebeten an forschung.kronenberg@uni-bonn.de!


Demokratie lebt auf allen politischen Ebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen von überzeugten Demokratinnen und Demokraten. Überzeugung wiederum lebt von Betroffenheit und Vertrauen, von gesellschaftlicher Teilhabe und politischer Partizipation am Geschehen. In der repräsentativen Demokratie beauftragen die Wählerinnen und Wähler turnusmäßig Repräsentanten mit der Besorgung „des Politischen“. Im Hinblick auf eine unterstellte Akzeptanzkrise der repräsentativen Demokratie spürt der Workshop den Grundlagen, Voraussetzungen und Parametern demokratischer Partizipation nach: Was macht politische Partizipation aus, zumal in einer repräsentativen Demokratie auf der Basis einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung wie in der Bundesrepublik Deutschland?

Vorrangige Zielsetzungen des Workshops sind eine profunde Analyse und eine breite Diskussion sowohl geeigneter Maßnahmen zur nachhaltigen Stärkung bestehender demokratischer Partizipationsmöglichkeiten als auch Formen und Möglichkeiten einer Öffnung demokratischer Teilhabe. Hier liegt ein besonderer Fokus auf einer Erhöhung der Bereitschaft sowie der Motivation breiter Bevölkerungsschichten, sich für „Politik“ zu interessieren und aktiv an demokratischen Prozessen zu partizipieren. Wie also könnte ein Aufbruch zu neuen Wegen der (repräsentativ-)demokratischen Partizipation aussehen?

Leitfragen

Welche konkreten Partizipationsmöglichkeiten gibt es in Deutschland? Welche rechtlichen Grundlagen und prozessualen Charakteristika weist repräsentativ-demokratische Teilhabe in der Bundesrepublik Deutschland auf? Welche historische Entwicklung partizipativen Verhaltens, etwa der Wahlbeteiligung, ist zu beobachten? Gibt es Unterschiede auf den politischen Ebenen des Bundes, des Landes und der Kommunen und wo liegen diese? Wie kann Demokratie (wieder) mit Leben gefüllt werden, in Teilen vielleicht gar neu erfunden, neu gedacht werden? Welche Maßnahmen gibt es etwa für eine gezielte Ansprache und nachhaltige Begeisterung vor allem junger Menschen für Demokratie? Welche Themenbereiche sollten zukünftige Maßnahmen besonders ansprechen? Wo gibt es besondere Entwicklungspotenziale?

Zielgruppe: Studierende, Akademische Mitarbeiter (Mittelbau, etc), Öffentliche Veranstaltung
Ort: Universitätsclub Bonn e.V.
Adresse: Konviktstraße 9, 53113 Bonn
Raum: Wolfgang-Paul-Saal
Veranstalter: Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie
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