Zum 50. Todestag (4.12.1975) von Hannah Arendt
Hannah Arendt war erst 26 Jahre alt, als Hitler Reichskanzler wurde. Im März 1933 floh sie nach Paris, als vielen noch gar nicht so klar war, worauf dieses Regime zusteuern würde.
Interviews, Radio- und Fernsehgespräche
Die Politikwissenschaftlerin Grit Straßenberger nennt Hannah Arendt im Gespräch mit SWR Kultur eine „höchst urteilsfreudige, streitlustige und mutige politische Denkerin“. Arendt habe sich zu den totalitären Abgründen und auch zu den vielen Krisen der Demokratie im 20. Jahrhundert, deren Zeitzeugin sie war, sehr pointiert und nachdrücklich zu Wort gemeldet. In ihrer Biografie „Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert“ beschreibt Grit Straßenberger Hannah Arendt unter anderem als „konfliktaffin“. Ihr sei es wichtig gewesen, den Konflikt zu riskieren und das Wagnis einzugehen, in der Öffentlichkeit nicht nur Zustimmung zu erhalten.
Sonntag, 30. November 2025, 13:05-14:00 Uhr: Deutschlandfunk Kultur, Sein und Streit - Das Philosophiemagazin
Gespräch mit Grit Straßenberger zum 50. Todestag von Hannah Arendt
Montag, 1. Dezember 2025, 19:04-20:00 Uhr: WDR 5 Das philosophische Radio
Grit Straßenberger live im Radiogespräch über Hannah Arendt
Donnerstag, 4. Dezember 2025, SWR Kultur: Zum 50. Todestag von Hannah Arendt
Beitrag
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19:30-20:00 Uhr: SRF 1 Tagesschau
Beitrag über Grit Straßenbergers Arendt-Biographie
Sonntag, 7. Dezember 2025, 11:00-12:00 Uhr: SRF 1 Sternstunde Philosophie
Fernsehgespräch mit Grit Straßenberger über Hannah Arendt
„Arendt & Nietzsche“
Workshop am 7./8. November 2024 an der Universität Bonn
Prof. Dr. Grit Straßenberger
Prof. Dr. Harald Bluhm
Als Auftakt des Hannah-Arendt-Jahres 2025 – anlässlich des 50. Jahrestages ihres Todes am 4. Dezember 1975 – veranstaltet Prof. Dr. Grit Straßenberger gemeinsam mit Prof. Dr. Harald Bluhm am 7./8. November 2024 an der Universität Bonn einen Workshop zu Hannah Arendts Auseinandersetzungen mit Friedrich Nietzsche.
Im Zentrum des Workshops stehen neben Arendts lebenslanger und thematisch breiter Beschäftigung mit Nietzsche auch zeitgenössische Nietzsche-Lektüren, wie sie etwa Karl Jaspers, Martin Heidegger und Karl Löwith betrieben haben.
Zudem sollen systematische Perspektiven auf das Politische erkundet werden, die sich aus einer parallelen Lektüre von Arendt und Nietzsche ergeben, etwa mit Blick auf ein kreativistisches Machtverständnis, den Geschichtsbegriff, das Souveränitätskonzept und das Menschenbild.